Hamburg vs. Werder

Das war ein Spiel, in dem man beiden Mannschaften die Verunsicherung der vergangenen Wochen deutlich angemerkt hat. Und ich bin natürlich extrem enttäuscht, dass wir nicht mehr als einen Punkt aus Hamburg mitgenommen haben. Tatsache ist, dass wir zwei Mal nach Rückstand zurückgekommen sind. Und dass wir durch dieses Remis den HSV zumindest auf Abstand gehalten haben. Das ist aber auch alles Positive an diesem Nachmittag gewesen. Negativ ist ohne jeden Zweifel, in welcher Art wir wieder die Gegentore kassieren. Das geht viel zu einfach und erinnert mich an alte Zeiten, die wir vor Monaten schon überstanden geglaubt hatten. Aber alles Zaudern und Lamentieren bringt uns jetzt eben auch nicht weiter. Nächste Woche haben wir ein echtes Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust. Ingolstadt kommt und im Grunde brauchen wir wieder die Stimmung von „This is Osterdeich“. Ohne die Brisanz unnötig nach oben schrauben zu wollen, muss allen klar sein: Ein Sieg ist Pflicht, sonst wird der Advent ungemütlich. Danach spielen wir noch gegen Berlin, Köln und Hoffenheim. Das sind Mannschaften, die vorne stehen. Soll heißen: Es wird nicht einfacher bis zur Winterpause. Optimistisch macht mich aber, dass wir diese Situationen kennen und damit umgehen können. Und bei Euch so? Wie war Euer erster Advent?

Schalke 04 vs. Werder

Die dritte Niederlage hintereinander. Da gibt es nichts zum Schönreden. Wir haben drei Mal einen enorm hohen Aufwand betrieben und stehen unterm Strich mit leeren Händen da. Dass wir dadurch auf den Relegationsplatz abgerutscht sind, macht die Situation nicht einfacher. Positiv anzumerken ist sicher, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit auf Schalke in der Abwehr über weite Strecken gut gestanden haben. Zur Wahrheit gehört aber natürlich auch: So, wie die ersten beiden Tore fallen, dürfen keine Gegentore fallen. Da schlafen wir; Schalke war einfach wacher. Und so bringen wir uns dann um den Lohn der Arbeit. Jetzt ist Länderspielpause. Die müssen wir nutzen. Ich bin guter Dinge, dass wir nach der Pause personell wieder etwas mehr aus dem Vollen schöpfen können. Max Kruse arbeitet konzentriert an seinem Comeback. Pizza stand gegen Schalke sogar schon wieder auf dem Platz. Beide erhöhen, wenn sie fit sind, die Qualität immens. Die nächsten Gegner heißen Frankfurt, Hamburg, Ingolstadt. Heißt: In zwei Duellen geht’s gegen direkte Konkurrenten im Keller. Wichtige Wochen also, die da vor uns liegen…

Werder vs. Freiburg

Ich glaube, zum Spiel gegen Freiburg habe ich genug gesagt. Die erste Halbzeit war katastrophal und in der zweiten Halbzeit war die Steigerung viel zu gering, um den Freiburgern an diesem Tag Paroli bieten zu können. Das war insgesamt ein Rückschlag, für den keineswegs ein einzelner Spieler, sondern die gesamte Mannschaft verantwortlich ist. Klar, Konjunktive nützen uns nichts. Aber wenn wir in Führung gehen, was ja durchaus möglich war, läuft das Spiel sicher anders. Und auch wenn Durchhalteparolen immer abgedroschen klingen: Wir müssen einfach weiter an uns arbeiten und das machen wir natürlich. Zumal ja auch nicht alles schlecht war. Nächsten Sonntag wartet jetzt Schalke 04 auf uns. Die sind mit einem angeschlagenen Boxer zu vergleichen. Schalke hat zwar nur einen Punkt mehr als wir, aber bei der Qualität der Mannschaft ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie weiter oben in der Tabelle zu finden sein werden. Andererseits ist das Spiel dort ein Spiel, in dem wir nichts zu verlieren haben. Und ich erinnere mich an die vergangene Saison: Da haben wir vor allem bei vermeintlich überlegenen Gegnern, auswärts, unsere stärksten Spiele gemacht. In der Hoffnung, dass wir das wieder schaffen – Euer Clemens

RB Leipzig vs. Werder

Tja, was nehmen wir mit aus dem Spiel gegen Leipzig? Vor allem leider nichts Zählbares. Aber trotzdem waren viele gute Ansätze zu sehen. Bis zum ersten Gegentor, was so natürlich niemals fallen darf, haben wir wirklich gut gestanden in der Abwehr. Dann das Tor; auch noch so kurz vor der Pause… Alles in allem zu einfach! Fakt ist aber auch, dass wir vor allem nach vorne mehr Durchschlagskraft entwickeln müssen. Wir müssen uns mehr Chancen erspielen und dann die Gelegenheiten, die sich uns bieten, auch nutzen. Ohne Leipzig übertrieben loben zu wollen: Dort werden noch ganz andere Mannschaften Punkte lassen. Wir müssen uns ohnehin auf das konzentrieren, was vor uns liegt. Die nächste Aufgabe lautet Freiburg. Da gibt es ein Wiedersehen mit Nils Petersen, auf das ich mich persönlich sehr freue. Aber während der 90 Minuten ruht jede Freundschaft, zumal es für uns um extrem wichtige Punkte. Optimistisch stimmt mich zudem, wenn ich sehe, wie hart unsere Verletzten an ihren Comebacks arbeiten. Die brennen darauf, wieder mit uns auf dem Platz zu stehen. Ich freu´ mich drauf!

Werder vs. Leverkusen

Wenn ihr mich nach meiner Gemütslage fragt: Erleichterung! Der Sieg gegen Leverkusen hat richtig gut getan. Weil wir eine Top-Mannschaft der Liga besiegt haben und weil wir – mit Blick auf die Tabelle – fast schon zum Punkten verdammt waren. Jetzt müssen wir dran bleiben, intensiv arbeiten und weiter Selbstvertrauen sammeln. Und das werden wir brauchen! Nächste Woche müssen wir nach Leipzig fahren. Das ist vielleicht der beste Aufsteiger der vergangenen Jahre. Außerdem freue ich mich auf das Spiel, weil ich, wie ihr sicher wisst, ja auch ein paar sportliche Wurzeln in Leipzig habe und das Stadion nur knapp eine Stunde von Erfurt entfernt ist. Es wird also eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Werder vs.Wolfsburg

Ein Wochenanfang nach einem Sieg fühlt sich gut an. Ist ja auch ein Gefühl, auf das wir lange warten mussten. Insofern nochmals: Danke an Euch für die Unterstützung in den vergangenen Wochen. Aber natürlich kann der Sieg gegen Wolfsburg nur ein Anfang sein. Getreu der Devise: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer… Wir müssen nachlegen. Noch ein Wort zum Trainerwechsel. Mir persönlich hat die Entlassung von Viktor Skripnik sehr zugesetzt. Wenn ein Trainer entlassen wird, dann ist das immer auch eine Niederlage für die Spieler. So empfinde ich das zumindest.  Ich wünsche Viktor alles Gute! Das gleiche gilt auch für Alexander Nouri. Ich habe seine Arbeit bei der U23 beobachtet und traue ihm absolut zu, dass er sich auch in der Bundesliga durchsetzt. Er hat eine tolle Ansprache an die Mannschaft, brennt für den Fußball und nimmt wirklich jeden auf seinem Weg mit. Am Samstag sind wir in Darmstadt. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollen gewinnen. Und wir werden alles dafür geben, dass das auch klappt.

Werder vs. Augsburg

Bitte seht mir nach, dass ich mich jetzt eine Weile hier nicht gemeldet habe. Ich war und bin der Ansicht, dass es wichtigere Dinge für mich bzw. uns gibt, als öffentliche Wasserstandsmeldungen. Ich muss an dieser Stelle auch sicher nicht extra herausstellen, wie sehr mich der Start in die Saison betrübt macht. Ich hatte mir das anders vorgestellt. Alle in der Mannschaft hatten sich das. Es gibt nichts zum Schönreden; wir stehen nach drei Pflichtspielen mit leeren Händen da. Wenngleich gegen Augsburg nicht alles schlecht war… Und auch wenn es abgedroschen klingt: Wir müssen das Positive herauspicken, weiter an uns arbeiten und den Spieß rumdrehen. Dazu brauchen wir ein Erfolgserlebnis. Bestenfalls nächsten Samstag in Gladbach. Dort, wo wir vergangene Saison im Pokal einen so wichtigen Auswärtssieg geschafft haben. Warum also nicht noch mal?

Jetzt gilt´s

Die Vorbereitung neigt sich dem Ende. Und das ist auch gut so, denn jeder von uns steht natürlich lieber in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Grundsätzlich kann ich sagen: Wir haben extrem intensiv gearbeitet und gefühlt an jedem Detail gefeilt. Insofern sind wir für das Pokalspiel in Lotte, am Sonntag, und darüber hinaus sehr gut eingestellt. Aber wir sind natürlich auch gewarnt. Zum einen, weil uns in den vergangenen Jahren schon die ein oder andere Überraschung bei vermeintlich Kleinen ereilt hat. Zum anderen, weil die Gefahr immer wieder besteht, denn die Zweit- und Drittligisten kommen aus “vollen Lauf”, haben schon seit Wochen Pflichtspiele bestritten, während wir quasi kalt starten. Ungeachtet dessen zählt für uns nur das Weiterkommen.

Alles auf Anfang

So, der Sommerurlaub ist Geschichte. Seit heute sind wir in der Vorbereitung auf die neue Saison. Ich habe gar nicht so richtig nachgezählt, meine wievielte das jetzt ist. Aber tatsächlich fühlt es sich emotional und von der Spannung her wieder wie etwas ganz Besonderes an. In Neuruppin werden die Weichen  gestellt. Die Neuen werden sich vorstellen und natürlich wird Viktor Skripnik vom ersten Tag an darauf achten, dass wir so optimal wie möglich aus den Startlöchern kommen. Ich will an dieser Stelle jetzt auch nicht über Ziele, Möglichkeiten oder ähnliches fabulieren. Ich will lediglich sagen: Wir werden selbstverständlich Vollgas geben, damit Werder und seine Fans endlich mal wieder eine entspanntere Saison erleben, als in den vergangenen Jahren.

Sicher habt Ihr Euch schon das neue Trikot angeschaut. Besser gesagt: Das neue Heim- und das neue Auswärtstrikot. Wie gefallen sie Euch?